Schlösser, Seen und ganz viel Natur: Die Best-Of-Tour im Düsseldorfer Süden

Blick auf Schloss Benrath

Im vergangenen Jahr hatte ich ja meine Best-Of-Tour: Monheim am Rhein vorgestellt, die auch ein kleines Stückchen durch den Düsseldorf Süden (Urdenbach) führt. Heute widme ich dem Süden meiner Heimatstadt und seinen Highlights gleich eine eigene Best-Of-Tour. Und der Titel verspricht nicht zu viel: Schlösser, Seen und ganz viel Natur bietet dieser gut 30 km Rundkurs.

Nachfolgend gebe ich eine ausführliche Tourbeschreibung. Danach folgt zunächst die Fotogalerie zur Tour, und zum Abschluss gibt es noch den GPX-Track dazu.

Benrath

Start- und Endpunkt ist der Bahnhof Benrath. Ihn kann man mit der S-Bahn oder zwei RE-Linien bequem erreichen. Und einen P+R-Parkplatz gibt es dort ebenfalls.

Gleich am Anfang treffen wir auf das erste Schloss: Schloss Benrath. Wir durchqueren einmal den Schlosspark und kommen am hinteren Ende direkt am Rheinufer aus. Von hier aus geht es ein kurzes Stück durch ein Industriegebiet und eine nicht allzu frequentierte Verbindungsstraße ein wenig durch Itter bis in den nächsten Stadtteil:

Himmelgeist

Und schon treffen wir auf das zweite Schloss der Tour: Schloss Mickeln. Ein kurzer Blick darauf und dann geht es auf den rund 6 km langen Rundkurs durch das Naturschutzgebiet "Himmelgeister Rheinbogen". Den Rhein sieht man zwar trotz des vielversprechenden Namens hier nicht, aber mehr Natur geht nicht. Außerdem kommt man an der Himmelgeister Kastanie vorbei bzw. an deren Überresten. Ich weiß nicht, wieviele Bäume es auf der Welt gibt, die über eine eigene Postanschrift verfügen. Auf die Himmelgeister Kastanie trifft dies jedenfalls zu, denn in ihr wohnt der Baumgeist, den man postalisch erreichen kann. Alles weitere dazu gibt es in einem eigenen Wikipedia-Eintrag, denn auch einen solchen hat die Kastanie. Am Ende des Rheinbogens erwartet uns die prachtvolle Nikolaus-Kirche, der Rhein wird sichtbar(er), und vorbei an Landwirtschaftsbetrieben geht es nun zurück auf die Verbindungsstraße, die wir nun in Richtung Universität nehmen.

Am Ausgang von Himmelgeist verlassen wir die Straße, biegen rechts ab auf einen kleinen Weg und radeln dann eine Weile am Brückerbach entlang. An dessen Ende überqueren wir eine Hauptverkehrsstraße und gelangen auf den Tunneldeckel der A46, der zu einem Park gestaltet wurde. Ruhig und grün geht es hier in Richtung unseres nächsten Etappenziels. Und das ist:

Eller

Um Eller zu erreichen, müssen wir leider ein kurzes Stück auf einer vielbefahrenen Straße fahren. Das sind aber nur wenige hundert Meter, denn dann geht es schon wieder parallel zur Bahnstrecke in die Natur. Und wenn die Straße vergessen ist, erreichen wir bereits das dritte Schloss der Tour: Schloss Eller mit seinem nicht minder prachtvollen Wirtschaftsgebäude. Wir radeln weiter ein Stück durch den Schlosspark, überqueren eine Hauptverkehrsachse und schon geht es zum ersten See der Tour: zum Zameksee. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, ist hier richtig. Wenn man es aber turbulenter und "touristischer" haben möchte oder auf Gastronomie-Angebote wartet, der sollte stattdessen gleich weiter zum nächsten See fahren. Und das ist der...

Unterbacher See

Um ihn zu erreichen, müssen wir die Bahnlinie überqueren. Und das bedeutet hier: das Rad über eine im wahrsten Sinne "steinalte" Brücke zu schieben und vor allem die steilen Treppen hinauf und wenig später wieder hinunter. Wenn wir wieder sicheren Boden unter den Füßen haben, sind wir in einem Wald, und durch den geht es direkt auf den Unterbacher See zu. Wir haben die Wahl, ob wir den Südstrand oder den Nordstrand ansteuern wollen. Die Entscheidung fällt hier in unserem Fall auf den Nordstrand.

Nun nehmen wir Kurs auf den dritten See. Dazu müssen wir ein paar Kilometer neben einer Landstraße herfahren. Der Radweg ist zwar sicher und gut in Schuss. Etwas nervig sind aber die "Bettelampeln", die bei den hier abgehenden Zu- bzw. Abfahrten der Autobahn immer wieder zu einer unfreiwilligen Pause zwingen.

Kurz vor Hilden geht es weg von der Landstraße und wieder in ein Waldgebiet. Dort liegt dann der

Elbsee

An ihm kann man versehentlich vorbeiradeln, da er sich hinter Bäumen versteckt und man ihn nicht unmittelbar sehen kann. Es gibt aber in einem kurzen Stichweg (rechter Hand des Wegs) eine Aussichtsplattform, die man erklimmen kann. Von dort hat man ein tolles Panorama über den Elbsee, der die Grenze von Hilden und Düsseldorf markiert.

Durch ein schönes Waldgebiet geht es zurück nach Benrath, wo die Tour dann wieder am Bahnhof endet.

Zusammenfassung:

  • Die Tour verläuft im Düsseldorfer Süden durch die Stadteile Benrath, Itter, Himmelgeist, Wersten und Eller sowie am Unterbacher See entlang.
  • Die Tour geht fast ausschließlich durch naturnahe Gebiete oder verkehrsarme Wohngebiete.
  • Ein ganz kurzes Stück in Eller (ca. 500 m) führt der Weg über einer vielbefahrene Straße ohne eigenen Radweg. Alternativ kann man das Rad hier auf dem Gehweg schieben.

Die Fotogalerie zur Tour

Genug der vielen Worte. Lassen wir mit der Galerie zur Tour lieber die Bilder sprechen:


GPX-Track

Zum Abschluss gibt es nun noch den GPX-Track zur Tour, der über mein Komoot-Profil auch zum Download bereit steht.

Hinweis: Aktuell kommt es bei den eingebetteten Komoot-Touren zu einer Fehlermeldung. Davon braucht man sich aber nicht abschrecken lassen: einfach auf die Überschrift der Tour klicken, dann gelangt man auf die Komoot-Webseite - und dann funktioniert alles Weitere wieder.

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