Berichte aus dem Jahr 2021


Schon lange wollte ich dem Süden meiner Heimatstadt Düsseldorf mit seinen zahlreichen sehenswerten Highlights und der einladenden Natur mit einem Vorschlag für eine "Best-Of"-Radtour eine Hommage widmen. An einem strahlenden Herbst-Tag hatte ich dazu heute - nach einer langen Zeit des Wartens - endlich die richtige Gelegenheit, um nicht nur die Tour aufzuzeichnen, sondern auch die begleitenden Bilder bei perfekten Bedinungen zu machen.

Im Grenzgebiet von Deutschland und den Niederlanden (im Großraum Roermond) liegt der Naturpark Schwalm-Nette. Naturfreunde, Wanderer, Radfahrer, Wasserliebhaber - kurzum: alle Erholungssuchenden - kommen hier voll auf ihre Kosten, denn für alle hat der Naturpark etwas zu bieten. Ich habe auf der Homepage des Parks einen Tip für eine Radtour gefunden und diese heute gemacht. Fazit: sehr empfehlenswert!

Wer hat da behauptet, es gäbe keine Zeitmaschine? Gibt es doch! Naja, zumindest kann man diesen Eindruck gewinnen, wenn man die Siedlung Essen-Margarethenhöhe betritt - am besten durch den großen Torbogen am nördlichen Ende. Dieser Stadtteil Essens geht zurück auf das frühe 20. Jahrhundert, als der Industrieunternehmer Friedrich Alfred Krupp und seine Frau Margarethe hier Häuser für ihre Mitarbeiter bauen ließen. Heute steht diese Siedlung (eine Gartenstadt) unter Denkmalschutz und versetzt einen beim Durchqueren rund 100 Jahre in der Zeit zurück.

Der Grugapark ist ein echtes Juwel und die grüne Lunge der pulsierenden Großstadt Essen. Er bietet nicht nur viel "Grün" und eine abwechlungsreiche Pflanzenwelt, sondern ist auch Heimat für verschiedene Vogelarten. Und genau die habe ich heute mit der Kamera besucht.

Es war der Tip einer Kollegin, durch den ich neulich auf Essen-Schuir aufmerksam geworden bin. Ich hatte dahin noch nie etwas von diesem Stadtteil der Großstadt Essen gehört. Die Beschreibung der Kollegin hat mich neugierig gemacht: landwirtschaftlich geprägt, viele Pferdegestüte, noch mehr Natur und sogar eine Straußenfarm - das musste ich kennenlernen! Gesagt, getan und auf nach Essen. Und ich sollte nicht enttäuscht werden...

Ich dachte immer, in meiner Heimatstadt Düsseldorf alles zu kennen, was attraktiv und einen Besuch wert ist. Aber weit gefehlt: ich hatte die Rechnung ohne die nördliche Stadtgrenze - also dort, wo Düsseldorf endet und Duisburg beginnt - gemacht. Weitläufige Felder und Wiesen laden zu einer Radtour oder einem Spaziergang ein. Und dabei fällt der Blick dann auf das alte Rittergut Groß-Winkelhausen. Hier dachte ich eher, in einem Urlaubsgebiet als an der Grenze zweier rheinischer Großstädte zu sein.

Zu jedem Sommer gehören auch immer bunte Blumen. Umso schöner, wenn diese professionell arrangiert und ausgestellt werden. Im Park von Schloss Moyland in Bedburg-Hau geschieht genau das mit den zahlreichen verschiedenen Hortensien-Sorten, die dort eine Heimat gefunden haben. Also habe ich mal wieder den Fotoapparat eingepackt und bin dorthin gefahren.

Eine intensive Reise nach und durch Japan - die würde ich zwar sehr gerne einmal machen. Aber nicht zuletzt mit Blick auf die Sprachbarriere und die Zeit, die ich mir für eine solche Reise nehmen müsste, bleibt diese wohl noch lange nur ein Wunsch(traum). Eintauchen in dieses spannende Land kann man aber durch die Lektüre des Buchs "Typisch Japan". Es stellt laut Untertitel "Kultur, Tradition und Lebensgefühl" von Japan und dessen Bewohnerinnen und Bewohnern vor - und ich wiederum stelle hier dieses Buch vor... :-)

Unweit von Düsseldorf befindet sich auf der linksrheinischen Seite der Braunkohletagebau Garzweiler. Die Betreiberfirma des Projekts (RWE) bietet an verschiedenen Stellen öffentlich zugängliche Aussichtspunkte, um in die gigantischen Abbau-Gruben zu blicken. Und egal, ob man diesem Projekt wohlwollend oder ablehnend gegenüber steht: eine Gelegenheit für nicht alltägliche Fotomotive findet man dort allemal.

Während meiner Zeit in Ulm habe ich einen ganz besonderen Menschen kennenlernen dürfen: den "Schwalbenvater von Illerkirchberg". Seine ganze Leidenschaft galt "seiner" Mehlschwalbenkolonie, für die er an seinem alten Bauernhaus liebevoll die Nester pflegte. Ich fing damals gerade an, mich intensiver mit Fotografie zu beschäftigen. Und so habe ich immer wieder einmal Bilder der Tiere gemacht, weil mich die Welt dieser kleinen Vögel nach und nach auch in ihren Bann gezogen hat.

Der Schwalbenvater von Illerkirchberg ist vor rund 10 Jahren verstorben. Ihm zu Ehren habe ich einige Fotos von damals nochmals etwas restauriert und zu einer Galerie zusammengestellt.

Rheinhochwasser und überflutete Felder gehören in meinem Heimatort Monheim-Baumberg zu jenen Naturphänomenen, die regelmäßig vorkommen und normalerweise nichts Besonderes sind.

Dass kurz nach dem Hochwasser aber eisige Kälte kommt, die die geflutete Natur in eine Eislandschaft verwandelt - das ist schon Jahrzehnte nicht mehr vorgekommen. Aber dieses Jahr wieder! Und so habe ich mir mal wieder den Fotoapparat geschnappt und dieses beeindruckende Naturschauspiel in einigen Bildern festgehalten.

In der letzten Zeit habe ich erneut das Lesen für mich entdeckt. Klar: wer meine Seite schon länger verfolgt, weiß um die ein oder andere Buchvorstellung, die ich hier verfasst habe. Aber es waren fast immer Sach -und Fachbücher aus der IT-Welt. Nun aber habe ich den ein oder anderen Klassiker und die ein oder andere Neuerscheinung der "übrigen Literaturwelt" als Lektüre für lange Winterabende ausgewählt.

Was die Neuerscheinungen betrifft, so bin ich auf diese aufgrund von Leseempfehlungen aufmerksam geworden. Diejenigen Bücher, die mir dabei besonders gefallen haben, werde ich nach und nach an dieser Stelle vorstellen, um somit die Empfehlungen, von denen ich selber profitiert habe, meinerseits weiterzugeben.

Los geht es heute mit dem Roman "Patria" von Fernando Aramburu.

In 2020 habe ich ja nur ausgesprochen wenig Beiträge auf meiner Homepage veröffentlicht. Es gab aber auch einfach - die Gründe kennen wir alle - nichts zu berichten. Das heißt aber nicht, dass ich meine Homepage aufgegeben hätte. Ganz im Gegenteil: ich hoffe, dass ich mich im Laufe des heute beginnenden Neuen Jahres wieder mit neuen Artikeln und Bildern in gewohnter Form mitteilen kann.

Den Start in das Jahr 2021 mache ich natürlich mit einem traditionellen Neujahrsgruß, den ich in diesem Jahr allerdings "geklaut" habe. Ich finde ihn aber so "tierisch" schön, dass ich nicht anders konnte, ihn zu zitieren. Aber lest doch am besten selbst...

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